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Aufgabenverteilung der verschiedenen Stroke-Arzt-Schichten

  • Auf eine effiziente und zeitgerechte Visite ist zu achten
  • Eine Unterbrechung der täglichen Oberarztvisite sollte nur in dringenden Fällen erfolgen
  • Patientenübergabe des Assistenzarztes von neuen Patienten in der morgendlichen Oberarztvisite sollte in folgendem Stil erfolgen: Name, Alter, (Differential)Diagnose, Ätiologie, relevante diagnostische Befunde (CT, Labor), Sekundärprophylaxe und weiteres, bisher geplantes Procedere, ggf. relevante Nebendiagnosen.
  • Für dem Oberarzt bekannte Patienten sollte das „NCPARI” Schema genutzt werden (siehe nächster Abschnitt „strukturierte Übergabe”).
  • Auf das Führen des Visitenbuches ist zu achten (Delegierung von Aufgaben an die Stationsassistentin)
  • Wenn Aufgaben im Frühdienst aufgrund einer hohen Arbeitsbelastung nicht geschafft werden, ist dies an den Assistenzarzt der nächsten Schicht oder dem zuständigen Oberarzt weiterzugeben; Überstunden sollen vermieden werden.
  • Im SD und ND sollte die Stroke Unit nur in Ausnahmefällen verlassen werden (z.B. für Notfälle, die eine zwingende und sofortige Anwesenheit erforderlich machen). Konsilanfragen sollten bei nicht offensichtlichen Notfällen zunächst mit dem hintergrundhabenden Oberarzt besprochen werden.
  1. Oberarztvisite mit ausführlichem Gespräch und Untersuchung des Patienten nach der Frühkonferenz mit Pflegefachpersonal und Therapeuten. Dokumentation der geplanten Therapie, Diagnostik, Verlegungszeitpunkt und Entlassplanung (Rehabilitation, Überleitungspflege, Rückverlegung in Pflegeeinrichtung etc.) jedes visitierten Patienten (Procederefeld im ICCA).
  2. Belegungs- und Verlegungsplanung entsprechend den Vorgaben der Oberarztvisite
  3. Ausarbeitung der Oberarztvisite. Erstellung und Anpassung der Therapiepläne, Anmeldungen der Diagnostik, Verlegungs- und Entlassmanagement.
  4. Enge Zusammenarbeit und Aufgabendeligierung an Stationsassistentin (Einholung von relevanten Informationen und ggf. Einbestellung der Angehörigen zur Klärung von Vorerkrankungen, Allergien, Patientenverfügung u/o Vorsorgevollmacht.
  5. Zu beachten sind die klare Kommunikation der Besuchszeiten und der ärztlichen Gesprächszeiten. Ggf. Befundanforderung und Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt (Besuchszeiten tgl. ab 14-19 Uhr (ggf. nach Rücksprache); persönliche Arztgespräche nach vorheriger Rücksprache mit AvD Stroke Unit u/o Oberarzt. Telefonische ärztliche Gesprächszeiten für Angehörige 13-14 Uhr und 17-18 Uhr).
  6. Klinisch-neurologische und gezielte internistische Untersuchung mit Dokumentation des NIHSS zu den im ICCA vorgegebenen Zeiten (Aufnahme NIHSS bei Neuaufnahmen und 10 und 14 Uhr) bzw. immer bei klinischer Verschlechterung und bei Verlegung und Entlassung.
  7. Sichtung Laborwerte und Vitalparameter (inkl. Flüssigkeitsbilanzen)
  8. Ggf. Anmeldung von Konsilen bzw. direkte Rücksprache mit den Konsilärzten
  9. Anmeldung und Koordination der Rehabilitationsanträge (Weitergabe und ggf. Absprache mit dem Sozialdienst)
  10. Telefonische Gesprächszeiten 13 bis 14 Uhr für Angehörige
  11. Kurzvisite und Übergabe mit Spätdienst und Oberarzt um 15:00 Uhr. Rücksprache mit dem Pflegefachpersonal (Probleme, Fragen etc. durch SD und ggf. OA)
  12. Bei Neuaufnahmen Anlegen und Vorausfüllen der Schlaganfall-QS Bögen
  13. Am Wochenende/ an Feiertagen werden zusätzlich die Normalstationen der Neurologie für dringende Fragen / Notfälle mitversorgt.
  1. Strukturierte Übergabe um 15:00 (siehe Frühdienst). Kurvenübergabe und kurze Visite mit Frühdienst-Arzt beim Patienten am Krankenbett
  2. Sichtung tagesaktueller Befunde und Eintragung ins Diagnostikfeld im ICCA (Übertragung aus ixserv und aus Konsilen)
  3. Diagnosen pflegen (auf Basis der Befundübertragung aus dem ixserv und den Vorbriefen/Vordiagnosen)
  4. Therapieplan überprüfen (“Vier-Augen-Prinzip”)
  5. Klinisch-neurologische und gezielte internistische Untersuchung mit Dokumentation des NIHSS zu den im ICCA vorgegebenen Zeiten (Aufnahme NIHSS bei Neuaufnahmen und 19 Uhr) bzw. bei immer klinischer Verschlechterung und bei Verlegung und Entlassung.
  6. Sichtung der aktuellen Vitalparameter (inkl. Flüssigkeitsbilanzen)
  7. Ggf Verlegungsberichte
  8. Ggf. Aufklärungen für die Untersuchungen am Folgetag
  9. Angehörigengespräche (während der Besuchszeit und der telefonischen Gesprächszeit 17-18 Uhr)
  10. Am Wochenende/ an Feiertagen werden zusätzlich die Normalstationen der Neurologie für dringende Fragen / Notfälle mitversorgt.
  11. Konsile: bis Eintreffen des ZNA-ND in Rücksprache mit dem hintergrundhabenden Oberarzt; ein Verlassen der Station ist nur in absoluten Ausnahmefällen vorgesehen
  12. Ggf. Briefe (diktieren oder schreiben) bei kurzfristigen Entlassungen. Korrektur und Weiterleitung der anfallenden “Stroke”-Briefe.
  13. Ggf. Arztbriefe für die geplanten Entlassungen des nächsten Tages vordiktieren (ggf. Weitergabe an den Nachtdienst)
  1. Strukturierte Übergabe um 22:30. Kurvenübergabe und kurze Visite mit Spätdienst-Arzt beim Patienten am Krankenbett.
  2. Klinisch-neurologische und gezielte internistische Untersuchung mit Dokumentation des NIHSS zu den im ICCA vorgegebenen Zeiten (Aufnahme NIHSS bei Neuaufnahmen und 0 und 6 Uhr) bzw. bei immer klinischer Verschlechterung und bei Verlegung und Entlassung.
  3. Sichtung der aktuellen Vitalparameter (inkl. Flüssigkeitsbilanzen)
  4. EKG-Visite
  5. Aufarbeitung nicht erledigter Aufgaben aus dem FD/SD (Arbeitsbuch ND Stroke Unit beachten, z.B. Reha-Anmeldungen, Arztbriefe, Konsilanmeldungen)
  6. Bearbeitung von Arztbriefen der Stroke Unit („Brief-Liste” im ixserv)
  7. Überprüfung Vollständigkeit der QM-Bögen und der der Dokumentation des zurückliegenden Tages (Diagnosen, Labor, Procedere)
  8. Reha-Anmeldungen (inkl. Barthel Index) überprüfen und durchführen
  9. Betreuungsanträge / Anträge für freiheitsentziehende Maßnahmen überprüfen und ggf. erstellen
  10. Verlegungen am Folgetag planen, Verleger im ICCA anlegen und vorbereiten
  11. Anlegen der Tagesverläufe inkl. Einträge für EKG-Visiten und Mobilisationsstufen
  12. Nur in Absprache mit 3. ND und wenn keine längere Abwesenheit von der Stroke Unit Notfall-Konsile im Bettenhaus 2 durchführen sowie Mitversorgung neurologischer Patienten auf der Station 2011 (ZNA-Überwachungsstation). Bettenhaus 1 sowie alle Intensivstationen werden von dem 3. ND betreut. Betreuung der 3016.
  13. Vorstellung der Neuaufnahmen in Frühkonferenz (falls die Patienten dem Frühdienst nicht bekannt sein sollten).
  14. Teilnahme an der pflegerischen Übergabe (6:00 Uhr), um auch die Information des Pflegefachpersonals aus erster Hand zu erfahren.

Nachtdienst ZNA / Hausdienst (22:30 – 08:30)

Section titled “Nachtdienst ZNA / Hausdienst (22:30 – 08:30)”

Primäre Zuständigkeit für den Bereich der ZNA (Versorgung der ZNA-Patienten (inkl. Schockraum Unfallchirurgie und Aufwachraum), 22:30-8:30)

  1. Strukturierte Übergabe um 22:30 in der ZNA und ggf. auf Station 2011 am Krankenbett
  2. Zuständigkeit für alle dringend in der Nacht erforderlichen Konsilanfragen aus dem Haus incl. der Intensivstationen im 1. und 2. Bettenhaus (ggfs. kann bzgl. der ITS Pat. Rücksprache mit dem 1013 Dienst, beziehungsweise dem Hintergrund OA erfolgen; ggf. Prüfung der Notwendigkeit nächtlicher Konsile durch den Hintergrund-OA)
  3. Primäre Zuständigkeit für Betreuung der neurologischen Normalstationen (3013, 3014, 6024) sowie der 2011 bei akuten nächtlichen Problemen
  4. Bearbeitung von Arztbriefen der Stroke Unit („Brief-Liste” im ixserv)
  5. EKG-Visite am Monitor des Pflegestützpunktes und ausfüllen des ICCA-Feldes ‚EKG-Visite’. Ggf. Besprechung der EKGs mit dem Kardiologen der Klink.
  6. In Frühkonferenz Vorstellung der ZNA Pat. aus der Nacht, außer der bereits auf Stroke/NST aufgenommen Pat., insbesondere im Fall einer bildgebenden Diagnostik
  7. Pat. der ZNA werden primär auch durch das ärztliche Team der ZNA (Team von Frau Prof. Blaschke) mitversorgt. Dies ist insbesondere auch dann der Fall, wenn Pat. der ZNA intensivpflichtig sind oder der ZNA ND Neuro im Haus unterwegs ist.
  8. Aktualisierung der Schlaganfall QS Bögen und (bei Entlassungen) Abschließen derselben
  9. Vorbereitung von Verlegungsbriefen im ICCA
Innerhalb der Woche, außerhalb Regeldienst (16:30-8:00)Wochenende / Feiertage
102116:00-22:30 AvD Stroke Unit
22:30-8:00 ND ZNA
8:30-20:30 AvD Stroke Unit
20:30-8:30 ND ZNA
Neurologie Normalstationen (3016, 3013, 3014 und 6024)16:00-22:30 AvD Stroke Unit
22:30-8:00 ND ZNA
8:30-20:30 AvD Stroke Unit
20:30-8:30 ND ZNA
Nicht-neurologie Normalstationen BH 116:00-8:00 AvD Stroke Unit7:30-7:30 AvD Stroke Unit
Nicht-Neurologie Normalstationen BH 216:00-22:30 AvD Stroke Unit
22:30-8:00 ND ZNA
8:30-20:30 AvD Stroke Unit
20:30-8:30 ND ZNA
Intensivstationen und IMC (ganze UMG)10131013
Aufwachraum16:00-22:30 SD/MD ZNA
22:30-8:00 ND ZNA
8:30-20:30 FD/SD ZNA
20:30-8:30 ND ZNA
Kinderklinik16:00-22:30 AvD Stroke Unit
22:30-8:00 ND ZNA
8:30-20:30 AvD Stroke Unit
20:30-8:30 ND ZNA

Zu beachten ist, dass die Kollegen der Stroke Unit nur in Notfallsituationen die Station verlassen dürfen. Konsilanfragen werden mit dem zuständigen OA/OÄ besprochen und von diesem/dieser auch bearbeitet.