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Checkliste Weiterverlegung

Die hohe Zahl der behandelten Patienten auf der Stroke Unit macht eine standardisierte Übergabe bei Weiterverlegung der Patienten notwendig. Folgende Punkte müssen den nachbehandelnden Arzt mitgeteilt und im Verlegungsbericht dokumentiert werden:

  • Hauptdiagnose
  • Nebendiagnosen
  • Schlaganfallätiologie (nach TOAST Klassifikation)
  • Aktuelle Sekundärprophylaxe, ggf. geplante Umstellung (z.B. Absetzen der doppelten Thrombozytenaggregationshemmung (DAPT) nach 21 Tagen)
  • Relevanteste Befunde der bisherigen Diagnostik
  • Ausstehende Diagnostik inkl. klarem Procedere (“to-do Liste”)
  • Rehabilitation geplant und angemeldet? Entlassung nach Hause?
  • Neurologischer und allgemein-körperlicher Status bei Verlegung (NCPARI Schema)
  • Termine für die ambulante Weiterversorgung (neurovaskuläre Ambulanz, neurologisches Ultraschalllabor etc.)
  • Teilnahme an Studien (welche? Ansprechpartner? Follow ups?)
  • Betreuungsstatus?

Diesbezüglich ist im ICCA ein Standard-Verlegungsbericht sowohl für die Verlegung von Stroke Patienten als auch für die Verlegung von IMC-Patienten vorgefertigt. Bei Unklarheiten (z.B. bez. der Schlaganfallätiologie oder des weiteren Prozederes) solle immer Rücksprache mit dem Stroke OA erfolgen.